Am vergangen Mittwoch war es soweit die etwas kleinere Version des AMF ging in Amsterdam über die Bühne! Festivals are back!

Seit Mittwoch läuft das Amsterdam Dance Event und was wäre ein ADE ohne das Amsterdam Music Festival? Auch wenn das große Festival in der Johan Cruijff Arena auf 2022 verschoben wurde, hat ALDA kurzfristig für Ersatz gesorgt. Aufgrund der Corona-Regelungen in den Niederlanden konnte das AMF in einer kleineren Version stattfinden und das in der Veranstaltungshalle AFAS Live. Zugang gab es mit den für uns bereits seit längeren bekannten 3G-Regeln.

Die Nr. 1 des DjMag Top 100 Djs Voting wurde natürlich auch enthüllt, dazu später mehr!

Auch wenn ALDA das  AMF kurzfristig angekündigte, tat das dem Line-Up keinen Abbruch auf dem Line-Up standen u.a. Afrojack, Alan Walker, Don Diablo, W&W, Morten, Carnage, Oliver Heldens, Armin van Buuren und viele weitere.

Das Festivals startete um 19.00 Uhr. Jeder Dj spielte eine halbe Stunde, das klingt erstmal kurz, aber wir sagen euch der schnelle Wechsel sorgt auch für einiges an Abwechslung und für eine Menge Energie. Aufgrund der Corona-Regeln in den Niederlanden musste das Festival bereits um 0.00 enden, sodass sich die etwas kürzen Playtimes ergaben.

AFAS Live ist eine super aufgebauter und organisierte Veranstaltungshalle. Der Einlass verlief trotz Corona-Kontrolle schnell und problemlos, für Jacken etc. gab es genug Schließfächer und viele Getränketheken, sodass es nie zu langen Wartezeiten gekommen ist und man nichts wirklich verpasst hat, gleiches gilt für die Toiletten. Ein Wasser kostete beispielsweise 3,30 Euro. Die Preise für die Getränke waren angemessen und in Ordnung.

Zur Bühne gab es mehrere Eingänge und jeder Gast hatte genug Platz, um zu tanzen und abzugehen. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich, jeder war froh dort zu sein und endlich wieder seine Lieblings-Djs live zu sehen! Die Bühne war imposant gestaltet, viele LED-Screens sowohl vorne am Dj Pult als auch hinter dem Dj-Pult ergaben ein wunderschönes Bild, welches wir so lang vermisst haben. Außerdem gab es natürlich auch Feuer, Konfetti und CO2.

Zu unseren Highlights live on Stage gehörten definitiv Alan Walker, Don Diablo, W&W, Morten, Armin van Buuren und Afrojack.

Alan Walker überraschte uns mit einem Mix aus härterem Sound und seinen Hits, welches sehr erfrischend wirkte.

Don Diablo kam in einem weißen Anzug mit blauen Leuchtdetails und spielte ein ganz anderes Set, als das was man von ihm kennt. Es enthielt zwar einige Tracks bon seinem neuen Album, aber keine Festivalhits wie „Housetime is Anytime“ oder „Momentum“. Insgesamt ging auch sein Set in die härtere Richtung, was aber keines Wegs schlecht war.

W&W holten sich die deutschen Newcomer AXMO auf die Bühne und die beiden Jungs aus Hamburg haben es sehr genossen auf der Bühne dort zu stehen und das haben alle beim AMF gemerkt. Außerdem waren Blasterjaxx noch vor Ort und sollten eigentlich zu W&W für ihren Hit „Dynamite“ auf die Bühne kommen, doch Blasterjaxx kamen etwas zu spät und jubelten W&W dann einfach vor der Bühne zu.

Armin van Buuren wurde dann zu Platz 3 im DJ-Mag Voting gekürt und er freute sich sichtlich über diese Platzierung.

Afrojack lieferte für uns den größten Abriss mit seinem Set, er spielte als Vorletzter. Nach seinem Set wurde dann das DjMag Top 100 Voting bekannte gegeben.

  • Platz 3 – Armin van Buuren

  • Platz 2 – Martin Garrix

  • Platz 1 – David Guetta 

Das komplette Ergebnis des Votings -> https://djmag.com/top100djs

David Guetta konnte leider nicht vor Ort sein und seinen Preis persönlich entgegen nehmen, sendete aber eine Videobotschaft. Allerdings stand Morten, der selber Platz 39 im Djmag Voting belegt, auf dem Line-Up und spielte nach der Verkündung des Votings. Er produziert seit einiger Zeit den signature „Future Rave“ Sound mit David Guetta und war ein würdiger Vertreter für Guetta.

In den letzten 15 Minuten kam dann wieder Afrojack auf die Bühne und spielte ein kurzes B2B mit Morten und übernahm danach noch die letzten Minuten des Festivals und riss nochmal komplett ab!

Um 0.00 Uhr war dann auch wirklich Schluss und die Musik war aus. Die Gäste konnten zügig ohne Probleme AFAS Live verlassen und mit dem Taxi, Uber, zu Fuß oder mit der nahe gelegenen Metro in ihre Hotels fahren.

Das AMF im 2022 wird am 22.10.22 in der Johan Cruijff Arena stattfinden, Tickets könnt ihr euch hier sichern!

Vielen Dank ALDA, AMF, DJMAG und AFAS LIVE für diesen grandiosen Abend! 

WE OWN THE NIGHT AGAIN!