Unser Nachbericht zur Erstausgabe 

Seit dem letzten Wochenende sind einige Tage vergangen und wir hatten die Chance, das Rampage Open Air, kurz ROA, Revue passieren zu lassen! Was wir gut fanden und wo wir noch Luft fürs nächste Jahr sehen, das erfahrt ihr in diesem Bericht! 

Am Freitag bei 37 Grad im Schatten sind wir angereist. Die Parkplatz Situation war gut organisiert, sodass wir schnell einen Parkplatz zugewiesen bekommen haben. Wir hatten etwas Pech, da gerade eine Reihe voll war und wir in eine neue Park Reihe mussten, sodass wir am ganz anderen Ende vom Camping Eingang standen! Aber das war zum Glück nicht so schlimm. Denn es gab am Rand einen Betonweg, auf dem man entspannt seinen Bollerwagen ziehen konnte. Auch die Bändchen Vergabe und der Einlass gingen schnell und das obwohl recht starke Kontrollen vorgesehen waren. Wie auch bei anderen belgischen Festivals gab es auf dem Camping Platz nicht nur ein Glasverbot, sondern auch Restriktionen bezüglich der Mengen an Alkohol. Dennoch musste man nie lange warten und konnte schnell sein Camp aufschlagen.

Rampage Open Air

Rampage Open Air

Nach der Aufbau Session unter sengender Hitze, konnte man sich dann aber im Pool mit Rutsche auf dem Campingplatz abkühlen und schon mal zu den ersten Beats feiern! Für Leute, die nicht in den Pool wollten, gab es die Möglichkeit, sich bei den gratis duschen zu erfrischen. Top Aktion! 

Der Camping Platz war total überschaubar und trotzdem hatte jeder genug Platz. Es gab außerdem überdachte Chill- und BBQ-Bereiche, an denen man sich vor Sonne oder Regen retten konnte. 

Am Abend ging es dann zum ersten Mal aufs Festival Gelände. Die Wege waren total kurz, das kennt man von den meisten Festivals gar nicht mehr. Das war super angenehm, wenn man mal schnell zurück ins Camp wollte. Auch das Festival Gelände war zwar überschaubar, sodass man schnell die Stages wechseln konnte. Jedoch gab es ausreichend Platz für alles und jeden.

Laser beim Rampage Open Air

Laser beim Rampage Open Air

Rampage Open Air – Die Stages

Insgesamt gab es 3 Stages. Zwei größere und eine kleinere, alles Zelte, damit die berühmt-berüchtigte Rampage Lichtshow gut zur Geltung kommen konnte. Die Zelte und das Design hat uns echt gut gefallen. Es gab jedoch zwei Punkte, die wir nicht ganz so gut fanden: 1. Wir hätten uns wenigstens eine Open Air Bühne gewünscht. Zwar waren die Zelte ganz praktisch, da es am Wochenende viel geregnet hat, aber fürs richtige Festival / Open Air Feeling gehört auch eine Freiluftbühne! 2. Die beiden „Mainstages“ waren leider viel zu klein. Zu den Hauptzeiten standen noch total viele Leute draußen vor den Zelten und mussten dort feiern, weil das Zelt schon viel zu überfüllt war. Draußen konnte man dann ja weder die unglaubliche Lichtshow bewundern, noch hat der Sound gereicht und es gab fiesen Soundmatsch mit den anderen Stages. Das war wirklich schade und wir hoffen, dass die Stages nächstes Jahr deutlich mehr Kapazität haben werden!

Vor der Frenzy Stage beim Rampage Open Air

Vor der Frenzy Stage beim Rampage Open Air

 

Wie auf jedem anderen Festival auch, gab es einige Essens und Getränke Stände, an denen man mit Token (10€ = 6,5 Token) bezahlen konnte. 

Wasser, Cola, Fanta, Eistee gab es für 2 Token. Bier gab es für 3 Token. 

Belgian Fries haben 4 Token gekostet. Eine halbe Pizza 6 und eine ganze 10 Token. 

Die Preise waren zwar recht teuer, aber das Essen hat sehr gut geschmeckt und man ist satt geworden! 

Meine persönlichen Highlights vom Festival

DIRTYPHONICS!! Das war einfach Abriss vom Feinsten. Dirtyphonics haben ein Live Set gespielt mit abgestimmter Lichtshow und eigenen Visuals passend zum Set. Es war einfach Endstufe, so etwas habe ich noch nicht erlebt! 

Dirtyphonics at Rampage Open Air

Dirtyphonics at Rampage Open Air

Aber nicht nur Dirtyphonics gehören zu unseren Highlights. Generell hatten wir so viel Spaß, zu den ganzen Acts zu feiern. Wir konnten am Ende des Tages nicht mehr und sind tot ins Bett gefallen. Am meisten Spaß hatten wir dann aber noch bei: Koven, Pegboard Nerds, Midnight Tyrannosaurus b2b Figure, Virtual Riot, Svdden Death, 12th Planet b2b Doctor P und Riot Ten! 

Zum Abschluss möchten wir aber nochmal zu unserem größten Kritikpunkt kommen: Wasser! Leider gab es weder auf dem Festivalgelände noch auf dem Camping Platz trinkbares Wasser umsonst. Gerade am Freitag, als es in der Sonne weit über 40 Grad heiß war, ist es für uns absolut unverständlich, dass seitens der Veranstalter kein gratis Trinkwasser angeboten wurde. Rampage begründete dies mit den sehr günstigen Ticketpreisen. In unseren Augen sollte man aber lieber 5-10€ auf das tatsächlich sehr günstige Ticket draufschlagen und überall Trinkwasserstationen aufbauen. Gesundheit und Sicherheit gehen schließlich immer vor!

Rampage, in Summe war das eine gelungene Erstausgabe! Wir hoffen, dass die Wasser- und Stage-Situation für nächstes Jahr noch etwas ausgebaut wird! Wir freuen uns schon aufs nächste Rampage: 13. & 14. März 2020 im Sportpaleis in Antwerpen!