Am 16. Mai stand das nächste Festival auf unserem Plan – und es ging zur Premiere von „Tanz ins Glück“ nach Borken, etwa eine Stunde von Essen entfernt. Schon vor dem Festival selbst sollte die Reise dorthin zu einem kleinen Abenteuer werden.
Sieben Stunden Anreise mit dem Deutschlandticket
Aufgrund der hohen Spritpreise und der rund 400 Kilometer langen Strecke habe ich mich diesmal für ein kleines Experiment entschieden: die komplette Anreise mit dem Deutschlandticket.
Was das bedeutete? Fünf verschiedene Züge, vier Umstiege und knapp sieben Stunden Fahrt – immer mit dem Nervenkitzel, ob der nächste Anschluss auch wirklich erreicht wird. Und genau hier gab es direkt die erste große Überraschung des Tages: Kein einziger Zug hatte Verspätung, jeder Anschluss wurde erreicht und die gesamte Anreise verlief erstaunlich entspannt.
In Borken angekommen ging es zunächst etwa zehn Minuten zu Fuß zur Unterkunft für die Nacht und danach direkt weiter Richtung Festival. Dafür hieß es erstmal wieder zurück zum Bahnhof, von wo aus ein Taxi-Shuttle für nur fünf Euro die Besucher:innen in rund zehn Minuten direkt zum Gelände brachte.

Festival mitten in der Natur
Am Gelände angekommen verlief der Einlass sehr zügig und schon war ich Teil von „Tanz ins Glück“.
Was hier sofort auffiel, war die wunderschöne Umgebung, in die das Festival eingebettet war. Umringt von grünen Wäldern und einem großen See entstand direkt eine extreme Wohlfühlatmosphäre, bei der man persönlich sehr schnell vom Alltag abschalten konnte.
Nachdem ich noch kurz unsere Freunde vom DJ Mag Germany begrüßt hatte, ging es direkt daran, das Gelände zu erkunden.
Die Mainstage befand sich direkt in Laufrichtung vom Eingang, sodass man sofort auf die von Bäumen umgebene Bühne zulief. Dort standen im Laufe des Abends unter anderem Headliner wie Big Tim, Jerome oder David Puentez auf der Bühne.
Die Happiness Stage als heimlicher Mittelpunkt
Auf dem Weg zur Happiness Stage hosted by Wonderful Days wurde diese besondere Festivalatmosphäre nochmal deutlicher.
Auf der einen Seite der große See, der perfekt ins Gesamtbild passte, auf der anderen Seite die verschiedenen Foodstände, die für jeden Geschmack etwas im Angebot hatten – und das zu fairen Preisen. Wer genau hinschaute, konnte auf der danebenliegenden Wiese sogar das ein oder andere Reh entdecken, das sich vom ganzen Trubel überhaupt nicht stören ließ.
Am Ende des Weges angekommen wartete die Happiness Stage mit vielen Artists, die vermutlich viele Besucher:innen noch aus den frühen Tagen ihres Partylebens kennen dürften.
Hier standen Legenden wie DJ Quicksilver, Charly Lownoise oder auch mein inzwischen guter Freund ZIGGY X, auf dessen Wiedersehen ich mich besonders gefreut habe.
Die Area war den gesamten Abend über immer wieder so gut gefüllt, dass es zeitweise sogar zu Einlassstopps kam. Das zeigt definitiv, dass die Veranstalter hier den richtigen Riecher bewiesen haben.

Das Miteinander macht den Unterschied
Was mir neben der Musik allerdings besonders gefallen hat, war etwas, das man vermutlich vor allem auf kleineren und übersichtlicheren Festivals erlebt: das Miteinander der Menschen.
Die Stimmung untereinander war total herzlich und fröhlich. Ich selbst kannte – bis auf einige Leute aus der Branche – kaum jemanden auf dem Festival und hatte trotzdem nie das Gefühl, alleine zu sein.
Angenehme Gespräche mit anderen Besucher:innen oder auch die nette Betreuung im VIP-Bereich machten diesen Abend für mich zu einem wirklich schönen Erlebnis, das ich sehr genossen habe.

Fazit: Gelungene Premiere mit besonderem Flair
Unterm Strich war „Tanz ins Glück“ eine absolut gelungene erste Ausgabe, bei der es für mich kaum etwas auszusetzen gab.
Die nächste Ausgabe befindet sich bereits in Planung und wenn ihr aus der Region kommt, solltet ihr euch den 8. Mai 2027 definitiv schon einmal im Kalender markieren.
Die Tickets sind bereits im Verkauf und bekommt ihr direkt im offiziellen Ticketshop.

