Was als Aprilscherz begann, wurde am 3. Oktober 2026 Realität: Mit der MAXDREAM FACTORY feierte Maxtreme in der ehemaligen US-Kaserne in Bad Aibling die Premiere seines eigenen Events. Nach wochen- und monatelanger Planung wurde aus einer Idee ein eigener Festivaltag mit Hardstyle, Raw-Sounds und jeder Menge Emotionen. Das Konzept: fünf Traumphasen, zahlreiche Szene-Acts und eine Crowd, die von Anfang bis Ende Lust auf gemeinsames Feiern hatte.
Klein, fein und voller Energie
Die erste Ausgabe der MAXDREAM FACTORY war bewusst überschaubar gehalten. Für bis zu 2.000 Besucher gab es zwei Essensstände, einen Merch-Stand und mehrere Bars. Auch das Publikum war bunt gemischt – von jungen Hardstyle-Fans bis zu älteren Ravern.
Wer nicht mit dem eigenen Auto anreisen wollte, konnte auf kostenpflichtige Shuttlebusse aus Rosenheim und Bad Aibling zurückgreifen. Alternativ ließ sich die Anreise mit Hard Tours planen.
Der Einlass startete um 12:40 Uhr, damit die Besucher pünktlich um 13 Uhr bei der Opening Show dabei sein konnten. Damit begann auch die erste von insgesamt fünf Phasen, in die das Event aufgeteilt war: „Let the Dream Begin“.
Fünf Traumphasen voller Hardstyle
Den musikalischen Auftakt machte DJ Eternate, der direkt für einen euphorischen Start sorgte. Anschließend übernahm DJ Dropixx – und schon in den frühen Stunden füllte sich die Location zunehmend.
Mit der zweiten Phase, „Fever Dream“, wurde es härter. Maxtreme startete gemeinsam mit DJ More Kords in ein B2B-Set, bei dem auch einige Zaag-Kicks nicht fehlen durften. Danach setzte Sub Sonik das Programm fort.
Die dritte Phase trug den Namen „Day Dream“. Das Hardstyle-Duo Primeshock brachte die Crowd in Stimmung, bevor Lost Identity übernahm. Um 18 Uhr durfte sich außerdem DJ Naxx, der Gewinner des DJ-Contests, vor dem Publikum beweisen. Eine Besonderheit seines Sets: Er spielte die Drum-Bass-Parts live. Den Abschluss der Phase übernahm Galactixx, der die Menge schnell für sich gewinnen konnte.
Emotionen, besondere Sets und harte Kicks
Mit „Lucid Dream“ begann die vierte Phase des Tages. Phuture Noize machte den Auftakt und nahm die Crowd mit seiner einzigartigen musikalischen Geschichte von Beginn an mit.
Um 20:45 Uhr war es dann Zeit für den Gastgeber selbst: Maxtreme stand hinter den Decks und präsentierte ein Set voller Emotionen. Dabei durften zahlreiche Songs seines erst kürzlich erschienenen Albums „Good Vibes on Both Sides“ nicht fehlen. Für Stefi war dieser Auftritt einer der besonderen Momente des Tages – schließlich wurde hier deutlich, wie viel persönliche Arbeit und Leidenschaft hinter dem Event steckten.
Den Abschluss von „Lucid Dream“ lieferte Vertile, der mit seinen Kicks noch einmal ordentlich einheizte.
Für die letzte Phase war der Name Programm: „Nightmare“. Das deutsche Raw-Hardstyle-Duo Riot Shift übernahm das Finale des regulären Line-ups. Bekannt für seinen unverwechselbaren Sound, verbindet das Duo Trap-Metal und Pop-Punk mit Hardstyle. Damit bekam der Festivaltag einen passenden Abschluss für alle, die es musikalisch noch einmal härter mochten.
Eine familiäre Atmosphäre von Anfang bis Ende
Was neben der Musik besonders in Erinnerung geblieben ist, war die Stimmung auf dem Gelände. Vom ersten Set bis zum Ende war die Atmosphäre durchgehend positiv. Es wirkte, als seien die Besucher vor allem aus einem Grund gekommen: um gemeinsam einen genialen Tag zu erleben.
Auch Maxtreme selbst war während der Sets immer wieder mitten in der Menge zu sehen und feierte mit den Besuchern. Das verlieh der Premiere eine familiäre Note und ließ die Distanz zwischen Veranstalter, Artists und Crowd kleiner wirken.
Gleichzeitig zeigte sich, dass euphorische Melodien in der Hardstyle-Szene nach wie vor ihren Platz haben. Zwischen emotionalen Momenten, melodischen Passagen und harten Kicks bot die MAXDREAM FACTORY unterschiedliche Facetten des Genres.
Unser Fazit: Ein gelungener Start für die MAXDREAM FACTORY
Natürlich fängt jedes Event einmal klein an. Bei einer Premiere gibt es fast immer Dinge, die sich bei einer nächsten Ausgabe noch verbessern lassen. Auch bei der MAXDREAM FACTORY gab es laut Rückmeldungen der Besucher kleinere Verbesserungsvorschläge. Insgesamt fiel das Feedback jedoch positiv aus.
Für mich war die erste Ausgabe ein gelungener Start: ein abwechslungsreiches Line-up, fünf klar strukturierte Traumphasen und eine Crowd, die den Tag gemeinsam genießen wollte. Dazu kam ein Gastgeber, der nicht nur auf der Bühne stand, sondern auch selbst mitten im Geschehen mitfeierte.
Die MAXDREAM FACTORY hat damit gezeigt, was aus einer Idee entstehen kann, wenn viel Planung und persönliche Leidenschaft dahinterstecken. Jetzt bleibt abzuwarten, wie sich das Event weiterentwickelt – der Anfang ist jedenfalls gemacht.

